
Das Jahr 2005 stellte für das vor 21 Jahren von einer Kircheninitiative in Azogues gegründete Rosa Elvira de León Altersheim eine Wiedergeburt dar. Über die Jahre hinweg war das Heim langsam verfallen und viele Schulden angesammelt. Die Wahl eines neuen Heimleiters würde ihm neues Leben einhauchen: Die Gebäude würden renoviert und die angebotenen Leistungen erheblich verbessert werden.
Diese Herausforderung wurde in weniger als 3 Jahren bewältigt, und das Management des Altersheims dabei komplett modernisiert. Das war nur durch die kontinuierliche Unterstützung von jedermann in Azogues und dessen Umgebung möglich gewesen.
Studenten haben zu diesem Zweck im Handwerkszentrum Kleidung für Ältere hergestellt; die Feuerwehr stellte ihre Ambulanz bereit, wenn sie benötigt wurde; einige Supermärkte haben Lebensmittel gespendet; eine ortsansässige Stiftung unterstützt zwei Anwohner; Privatpersonen und Unternehmen spenden regelmäßig und die Universität von Cuenca schickt Krankenschwester-Azubis. Die Zahl der Initiativen und Lösungsansätze, um dem Altersheim zu helfen, wächst ständig.
Enttäuscht durch die ehemalige Heimleitung, hatten staatliche und lokale Einrichtungen, die ursprünglich am der Sanierung und Ausstattung des Heims beteiligt waren, ihre Unterstützung verweigert. Doch schon in 2009 erhielt das Heim eine erste Subvention von Ministerio de Inclusión Económico y Social, einen kleinen symbolischen Betrag, der die Bedeutung der stattgefundenen Veränderung würdigte.
Momentan beherbergt das Heim rund 30 Menschen, viele von denen von ihren Familien verlassen wurden, und bietet ihnen achtungs- und liebevolle tägliche Pflege in einer warmen und gemütlichen Atmosphäre an, die sie in ihrem Lebensabend benötigen.
Das Rosa Elvira de León Altersheim erhält immer noch viel zu wenig staatliche Unterstützung und ist finanziell schwach. Dennoch wird es durch den Beistand der vielen Menschen, die in der Krise im Jahr 2005 geholfen haben, aufrecht erhalten.
Trotzdem muss man sich um weitere Unterstützung bemühen, so daß ältere Menschen in Azogues sich ihren Lebensunterhalt nicht auf der Straße erbetteln müssen.
Diese Organisation hat ein Altenheim, das ca. 30 Pensionäre beherbergen kann, ins Leben gerufen. In einer angenehmen und warmen Atmosphäre wird ihnen eine komplette Betreuung angeboten: Sie erhalten Essen, medizinische und emotionale Versorgung.
Das Heim für Ältere befindet sich im Zentrum von Azogues, dem belebten Hauptort der Provinz Cañar und liegt 35 km nördlich von Cuenca an der Panamericana.
Die Provinz Cañar wird als Wiege der ecuadorianischen Nation angesehen; die Cañaris waren in der Tat die erste Kultur, die das ecuadorianische Territorium besiedelte.
Die Spuren, die sie in der Landschaft hinterließen, bezeugen ihre Größe: riesige steinerne Skulpturen, auf dem « Schildkröte » genannten Hügel, Zeichnungen von « Guacamayas », mythologischen Vögeln, im Wasserlauf des Rio Culebrillas etc. Sie schien wie das ethnische und geografische Epizentrum jeglicher amerikanischer Kulturen.
Die Vereinigung wurde 1986 auf Betreiben von Hochwürden der katholischen Kathedrale von Azogues, dank der Grundstücksspende einer Privatperson und der Sammlung von Geldmitteln der Gebetsgruppe der « Rénovation Charismatique Catholique d’Azogues » gegründet.
Nach zahllosen Schwierigkeiten wurde 2005 ein neuer Präsident gewählt, ein Schritt, der einen Neuanfang für das Zentrum darstellte, das von da an dank der Mobilisierung eines großen Teils der Bevölkerung, saniert wurde.
Und die Herausforderung wurde angenommen: die Küche, der Speisesaal, die Zimmer und die Kapelle wurden wiederhergestellt, der Boden des Patio wurde gefliest, die Sanitäranlagen saniert und die Schulden wurden beglichen.
2012 erkannten die öffentlichen Institutionen permanent die Qualität der Betreuung und der gebotenen Aufmerksamkeit an, indem sie die Verpflegung der Älteren und die Löhne des Betreuungspersonals zahlten.
Avenida 24 de Mayo y Samuel Abad
AzoguesAsilo de Ancianos : (00 593) (0) 72 24 19 65
Im September 2011 wurde eine neue gemeinnützige Leitung gewählt, die während des täglichen Lebens im Zentrum sehr präsent ist. Die Versorgung des Zentrums wird ebenfalls durch die neue Verwalterin, Marlene Cardenas, zusammen mit den Mitgliedern des Büros gewährleistet und von allen aktiven Mitgliedern der Vereinigung unterstützt.
Angebot einer umfassenden Betreuung älterer Menschen: Versorgung mit Lebensmitteln sowie Medizin und Versorgung der Seele.
● Verbesserung der Lebensqualität und des Lebensniveaus älterer Menschen;
● Präventive therapeutische Behandlung;
● Behandlung verschiedener geriatrischer Krankheiten zur Verzögerung des Alterungsprozesses.
.Tägliche Behandlung:
● Ernährung: 3 Mahlzeiten und 2 Snacks pro Tag,
● freiwillige körperliche Übungen 1 Stunde jeden Morgen,
● ein Mal pro Woche eine medizinische Visite;
● Physiotherapie und tägliche Beschäftigungen
● weitere Betreuungsangebote : Maniküre, Pediküre, Haare schneiden, etc.,
● diverses Aktivitätenangebot durch die freiwillige Studenten
Die Senioren können an einigen Menüaufgaben innerhalb des Zentrums teilnehmen und sich, wenn sie es wünschen, nützlich machen.
Ca. 30 Senioren
● der Stadt Azogues und ihrer Umgebung;
● ohne institutionelle oder familiäre Unterstützung;
● oder deren Familienmitglieder sich aus finanziellen Gründen nicht selbst um sie kümmern können.
Um im Heim aufgenommen zu werden, müssen die Senioren eine gewisse Anzahl von Bedingungen erfüllen: sie müssen älter als 65 Jahre sein, einen gewissen Fitness- und Gesundheitszustand haben, noch mobil sein und selbst essen können, keine chronischen oder ansteckenden Krankheiten oder psychologische oder mentale Schwierigkeiten haben.