
Rosa Romero, Mutter eines behinderten Kindes, ist Gründerin der Vereinigung "Wir helfen zu leben" (Ayudemos a vivir).
Sie hat sich dazu entschlossen, die Behinderung Ihres Sohnes anzunehmen und ihr Leben seinem Wohlergehen zu widmen. Rosa gründete Ayudemos a vivir, um einen adäquaten Service zur Unterstützung sowohl ihres eigenen Sohnes als auch anderer betroffener Familien in der gleichen Situation bereitzustellen.
Seit dem 18. April 1996 setzt sich die Vereinigung dafür ein, die Lebensbedingungen für behinderte Kinder und ihre Familien zu verbessern und sie in den Bildungsprozess zu integrieren. So gehört zum Angebot von Ayudemos a vivir Beratung, Gesundheits- und Ernährungsbetreuung, Physio-, Sprach- und Ergotherapie wie auch Mitwirkung bei den Paralympics.
Rosa ist Autodidaktin. Sie hat alle Bücher gelesen, die sie über verschiedene Therapien für ihren Sohn bekommen konnte und lernte von den Therapeuten, die für die Vereinigung arbeiten. Oft ist sie erstaunt über sich, wenn sie mit mehr Fachwissen aufwarten kann als die Therapeuten selbst.
Sie kämpft an allen Fronten: So ist sie im "Nationalrat für Kinder" aktiv und war am Entwurf eines neuen Gesetzes über Kinderrechte beteiligt. Des weiteren arbeitet sie für eine Versicherungsgesellschaft und eine Einrichtung, die Erwerbsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellt.
Es geht ihr nicht nur darum, behinderten Menschen Hilfestellung zu geben und Erleichterung zu verschaffen, sondern auch darum, die Haltung der Gesellschaft ihnen gegenüber zu verändern und ihre Rechte sicherzustellen.
Eine schwierige Aufgabe für eine einzelne Frau, die sich zum Erreichen ihrer Ziele allein auf ihre Tatkraft und Willensstärke verlassen muss.
Bietet verschiede Aktivitäten an, die darauf abzielen, die Lebensbedingungen von behinderten Kindern zu verbessern. Dabei sollen die Eingliederung in einen Erziehungsprozess, in einen Verständnis-, Gesundheits- und kontrollierten Ernährungsprozess unterstützende Mittel sein.
Produktionsteam, eher bekannt unter dem Namen „die Abenteurer der Nachhaltigen Entwicklung“: Familie Traimany mit Deth, dem Vater, als Kopf der Sippe, Delphine, der Mutter, und ihre 4 Musketiere : Louann, Morven, Goulven, Sanouk (im Alter von 3 bis 13 Jahren).
Mission von Terre21*: Im Rahmen ihrer Weltreise den Assoziationen oder lokalen Initiativen, die in der Nachhaltigen Entwicklung arbeiten, zu helfen, indem sie durch den Dreh von Präsentationsfilmen ihre Sichtbarkeit erhöhen. Und Action !
Letzte Herausforderung am 15. März 2012: infolge eines Kontakts mit Ayudemos a Vivir wurden Bildaufnahmen von Kindern der Stiftung während ihrer Therapien und ihren Pausenmomenten gemacht. Ein Interview mit der Koordinatorin hat diesen entdeckungsreichen Tag abgeschlossen.
Une Option de Plus ist erfreut, einen Moment ihres Lebens mit dieser fröhlichen Familie geteilt zu haben und einen Kontakt zwischen diesen beiden Schauspielern hergestellt haben zu können. Wir wünschen ihnen ein schönes Ende der Reise. Die Assoziation Ayudemos a Vivir hat auf diese Art ihren Alltag vor dem Objektiv ihrer Kamera und ihres Fotoapparates teilen können…
…Fortsetzung in der nächsten Episode…
*Sie sind als Assoziation organisiert und unterhalten eine Website und einen Blog, in dem sie über ihre abenteuerliche Reise erzählen, ihre Fotos und Videos veröffentlichen: http://www.terre21.fr/
Der Verein befindet sich im Valle de Chillos in Conocoto, einem kleinen Vorort östlich von Quito. In der Pichincha Region gelegen, ist Conocoto ein Ort, der viele Arbeiter aus Quito beherbergt.
Die Gründerin, Rosa Romero, heute zuständig für die allgemeine Koordination, hat einen Sohn, der mit einer geistigen Behinderung zu Welt gekommen ist. Sie entschied sich nicht nur dafür die Behinderung ihres Sohnes zu akzeptieren sondern auch ihr eigenes Leben, dem Wohlbefinden und der Entwicklung ihres Sohnes und anderen Kindern in der selben Lage, zu widmen.
Der Verein “Ayudemos a vivir” wurde daher am 18. April 1996 ins Leben gerufen und besteht als ein nicht-staatlicher Verein aus Eltern von behinderten Kindern. Im Lauf der Jahre, haben mehr und mehr mittellose Familien aus Quito und Umgebung Beziehungen zu dem Verein aufgebaut, welcher für seine gute, vollständige und notwendige Pflege für die Kinder bekannt und anerkannt ist. Dank der Bemühungen der Mitglieder des Vereines, bot, 2009, die INFA (Nationales Institut für Familien und Kinder) dem Verein ein Gelände an. Dadurch konnen weitere Therapieräume, eine Küche, durch die dafür gesorgt ist, dass die Kinder nach ihren Behandlungen eine Kleinigkeit und auch eine ausgewogene Mahlzeit am Tag essen können sowie mehrere Orte zum drinnen und draußen Spielen geschaffen werden.
Schritt für Schritt stellte der Verein junges und kompetentes Personal ein; Menschen, die in den verschiedenen für die Begünstigten der Vereinigung spezialisiert und ausgebildet sind. Die Organisation erhielt von der INFA die Erlaubnis, sich auch weiterhin um die Behinderten zu kümmern, die ihre Volljährigkeit erreicht haben, und so ihre Situation zu verbessern… zu einem symbolischen Preis, den auch sehr arme Familien beitragen können.
- Rehabilitations Zentrum: Av. Jaime Roldos Aguilera, parroquia de Conocoto
• Zuhause und Büro von Rosa Romero: Azcazubi E3-35 y 9 de Octubre, Quito
Rosa Romero, allgemeine Koordination: 08 48 36 158
Jedes Buch mit dem Thema Behinderung, dass Rosa Romero in die Hände bekommen kann, liest sie auch; so hat sie sich das gesamte Wissen diesbezüglich selbst beigebracht. Manchmal überrascht sie sich selbst, wenn die den Therapeuten etwas beibringt, das jene noch nicht wussten. Sie unterhält aktive Beziehungen mit öffentlichen Institutionen, Familien von Kindern, und anderen mehr oder weniger der Vereinigung nahestehenden Akteuren. So wurden auf ihre Initiative hin Fortbildungstreffen für die Eltern ins Leben gerufen, Tage der offenen Tür veranstaltet, um der Öffentlichkeit zu ermöglichen, einen Einblick in die Arbeit der Organisation zu gewinnen und sie sorgte dafür, dass Mediziner die Fortschritt ihrer Schützlinge sahen und bestätigten. Lorena Arevalo ist Psychotherapeutin und Leiterin des Conocoto Zentrums. Sie ist sehr engagiert und arbeitet immer mit höchstenrProfessionalität.
Die Lebensqualität behinderter Kinder, Teenager und Erwachsener zu verbessern, insbesondere schwer geistig Behinderter, gleichzeitig ihre Rechte zu respektieren und auch die Einbindung von Familien und Gemeinschaft zu fördern.
- Durch präventive, gesundheits- und ernährungsbezogene Maßnahmen und Ausbildung zur Entwicklung der Kinder ,Teenager und Erwachsenen beitragen
-Die Fähigkeiten der Familien in Bezug auf Aufmerksamkeit und Schutz zu stärken
• Familienbande zwischen den verschiedenen Generationen und den Familienmitgliedern mit oder ohne Behinderungen verbessern.
-Sprachtherapie -Physische Therapie
-Beschäftigungstherapie
-Aktivitäten des täglichen Lebens lehren: Kochen, Schuhe binden, einen Stift, einen Löffel oder eine Gabel halten
-Teilnahme an Behinderten-Olympiaden und anderen gemeinschaftlichen Aktivitäten
Der Verein ist verantwortlich für Kinder und Jugendliche aus verschiedenen städtischen oder ländlichen Gemeinden, die an Quito grenzen.